• Alles ist gestaltet...

Ich bin sogar beruflich Gestalterin.
Darunter kann man sich nur in der deutschen Sprache etwas vorstellen und dann auch nur vage. In den meisten Sprachen wird der Begriff des Designers verstanden. Darum halte ich mich mit diesen Begrifflichkeiten nicht auf.

Design ist für mich nicht die sichtbare Oberfläche, sondern ein kulturell, sozial, ökonomisch und politisch orientierter Prozess mit dem Ergebnis etwas bewusst Gestaltetem. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte gesellschaftlicher Relevanz nehme ich am aktuellen Diskurs über Design/Gestaltung leidenschaftlich teil.

Ich bin offen für alles Neue unter Bewahrung des guten Alten. Daher verschieben sich meine Mittel- und Schwerpunkte regelmäßig.

An erster Stelle in meinem Leben stehen meine Kinder. Meine Söhne sind die einzigen beiden Mittelpunkte meines Lebens, die unverrückbar und bedingungslos feststehen.

Ich lebe und arbeite in verschiedenen Kulturen und manchmal – könnte man meinen – in verschiedenen Welten. Die Erfahrung, dass sich Lebensmittelspunkte in enormen Geschwindigkeiten verschieben können, hat meine ethischen Werte nicht verändert. Dafür nehme ich mir heute etwas länger Zeit, bevor ich eine Meinung äußere.

Meine Arbeit ist geprägt von zwischenmenschlichem und interkulturellem Respekt. Denn vor allem ist eines klar: Wir leben alle gemeinsam auf diesem einen Planeten. Uns verbinden die gleichen Grundwerte des menschlichen Daseins.

Ich bin politisch interessiert und engagiert, dabei parteiunabhängig, aber nicht unparteiisch. Ich setze mich ein für eine zukunftsgerichtete Bildungslandschaft in Deutschland, insbesondere für eine flächendeckende Einführung des Chinesisch-Unterrichtes.

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