Delegationsreise  |  Berlin (Germany)  |  Oktober 2014
Ausbau chinesisch-deutscher Zusammenarbeit

Im Oktober 2014 reiste der chinesische Premierminister Li Keqiang mit einer Entourage von 30 Ministern durch Deutschland. Neben den von der Öffentlichkeit wahrgenommenen Treffen, führten die über 300 mitgereisten Vertreter der chinesischen Wirtschaftswelt unzählige Gespräche hinter geschlossenen Türen.

In Berlin begrüßte Christian Schwarz-Schilling sowie zwei Vertreter seines Büros für Unternehmensberatung Schwarz-Schilling & Partners sieben Gäste aus der Hafenstadt Tianjin. Ich hatte die Ehre, die deutsche Unternehmerlandschaft als ein geladener Gast von vieren zu vertreten. Die Attribute frau und blond durfte nur ich mir zuschreiben.

Drei Jahre liefen Gedankenaustausch und Verhandlungen für eine mögliche Zusammenarbeit von deutschen und chinesischen Firmen in einem zwischen Tianjin und Peking völlig neu entstehenden Industriepark; mit einem Ausmaß von 30.000 qkm, 100 geplanten Universitäten und dem Anwachsen der anliegenden Bevölkerung von jetzt 40 auf 100 Millionen Einwohnern. Erst zwei Wochen vor der Anreise in Deutschland genehmigte die chinesische Regierung das Unterfangen, innerhalb welchem nun das Büro Schwarz-Schilling die Beziehungsfäden nach Deutschland in der Hand hält. Das Büro wurde offiziell autorisiert, ein rein deutsches Areal in Tianjin zu planen, welches deutschen Unternehmen eine langfristige Niederlassung für Gewerbe und Mitarbeiter ermöglichen wird.

Die Unterzeichnung zwischen den chinesisch-deutschen Kooperationspartnern fand in einer feierlichen, aber ungewöhnlich aufgeschlossenen Atmosphäre statt.

 

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